Karner: Einbrüche gehen zurück, Cybercrime steigt

Dank an Haupt- und Ehrenamtliche für ihre hervorragende Arbeit

„Wir leben in einem der sichersten Länder der Welt. Dieses Faktum verdanken wir der hervorragenden Sicherheitsstruktur in Niederösterreich, an der alle in unserer Gesellschaft – sowohl Haupt-, als auch Ehrenamtliche – mitarbeiten. Daher ein großes Danke an alle, von der Polizei und dem Bundesheer, über die Justizwache, das Rote Kreuz, den Samariterbund, den Zivilschutzverband, die Freiwilligen Feuerwehren bis hin zu den Schülerlotsen, die gerade jetzt zu Beginn des Schuljahres wichtige Arbeit leisten“, betonte VPNÖ-Sicherheitssprecher, 2. Landtagspräsident Gerhard Karner im Rahmen der Aktuellen Stunde des NÖ Landtages zum Thema Sicherheit.

 „Im Jahr 2017 wurde in Niederösterreich ein Rückgang von 6,1 Prozent bei den angezeigten Fällen verzeichnet und auch in den Monaten Jänner bis Juli 2018 gab es wiederum einen Rückgang von 10,02 Prozent. Hier zeigt sich der gute Weg, den unsere Exekutive eingeschlagen hat“, verwies Karner auf die rückläufige Kriminalität und ergänzte: „Auch bei den unmittelbar für den Einzelnen spürbaren Einbrüchen in Wohnungen und Wohnhäuser hat es nach einem Minus von 8,1 Prozent im letzten Jahr, zwischen Jänner und Juli 2018 einen Rückgang von 14,5 Prozent gegeben. Das alles ist möglich, weil das Landeskriminalamt gezielt Schwerpunkte gesetzt hat, um Verbrecherbanden dingfest zu machen. Dadurch wird sowohl das objektive, als auch das subjektive Sicherheitsgefühl der Menschen gestärkt.“

 Der Sicherheitssprecher hielt zudem fest: „Natürlich gibt es auch Probleme, etwa bei Jugendbanden in St. Pölten und Wiener Neustadt. Auch im Bereich Cybercrime und Internetbetrug sind die Anzeigen im letzten Jahr deutlich gestiegen. Deshalb ist hier ganz wichtig, Aufklärungsarbeit zu leisten. Darüber hinaus sind im Zusammenhang mit illegaler Migration eine gut funktionierende Grenzüberwachung und Schwerpunktkontrollen wichtig.“

 Zur Diskussion über die Anwesenheitsvorschriften in Grundversorgungseinrichtungen stellte Präsident Karner nochmals klar: „Hier wurde eine Richtlinie aus dem Jahr 2007 von der Abteilung erneuert und verstärkt. Dabei geht es nicht um ein Einsperren von Asylwerbern, sondern darum, dass diese während des laufenden Verfahrens präsent sind und nicht untertauchen. Gerade in so einem sensiblen Bereich müssen wir sachlich und genau bleiben.“