Riedl: NÖ Landtag spricht sich einstimmig gegen die Abschaffung des Bargeldes aus

Diesbezügliche Bestrebungen sind nur ein weiterer Schritt in Richtung gläserner Mensch

In letzter Zeit wird europaweit immer öfter die Sinnhaftigkeit von Bargeld und im Zuge dessen eine mögliche Abschaffung vom Bargeld diskutiert. Skandinavische Länder gehen voran: In Dänemark müssen Tankstellen, Restaurants und sogar kleine Läden voraussichtlich ab kommenden Jahr kein Bargeld mehr annehmen, die dänische Regierung will diese Maßnahme als Teil eines ganzen Paketes zur Ankurbelung der Wirtschaft umsetzen.

"Den durchaus möglichen Annehmlichkeiten des bargeldlosen Zahlungsverkehrs stehen aber massive datenschutzrechtliche Bedenken entgegen. Immerhin könnten zum Beispiel Daten über den Einkauf bestimmter Konsumgüter (Tabak, Alkohol oder etwa fettes Essen), die mit Kreditkarte bezahlt werden, künftig mit Gesundheitsakten verknüpft werden. Diesem Trend wollen wir eindeutig entgegentreten. Daher hat sich der NÖ Landtag in seiner heutigen Sitzung entschieden und einstimmig gegen die Abschaffung des Bargeldes in Österreich ausgesprochen und wird auch die österreichischen Abgeordneten zum Europäischen Parlament auffordern, sich im Sinne der Antragsbegründung gegen eine Abschaffung des Bargeldes einzusetzen", betont VP-LAbg. Mag. Alfred Riedl.