Schneeberger: Neubau des Landesklinikums Wiener Neustadt ist historischer Beschluss für Wiener Neustadt und die gesamte Region

© NLK/Filzwieser

Ansiedelung des neuen Klinikums neben MedAustron ist einmalige Chance für Qualität der Gesundheitsversorgung

„Für Wiener Neustadt und die gesamte Region ist der Beschluss des Neubaus des Landesklinikums historisch. Denn ein Projekt mit einem Investitionsvolumen von über einer halben Milliarde Euro geschieht nicht alle Tage, sondern vielleicht einmal in einem halben Jahrhundert“, betonte VPNÖ-Klubobmann Klaus Schneeberger anlässlich des gestern im NÖ Landtag beschlossenen Neubaus des LK Wiener Neustadt und unterstrich: „Ein Grundsatzbeschluss, der von Experten in jeder Hinsicht geprüft wurde und der dem Wandel im Gesundheitswesen Rechnung trägt.“

 

„Wer den derzeitigen Standort kennt, weiß, dass es sich um einen in die Jahre gekommenen Bau handelt, der nicht zukunftsfähig ist. Daher ist die Umsetzung dieses Jahrhundertprojekts umso wichtiger, auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denen ich für ihre Arbeit danken möchte“, so Klubobmann Schneeberger, der in Richtung von Kritikern auch festhielt: „Wir können in Niederösterreich stolz sagen, dass es noch kein Landesprojekt gegeben hat, dass mit den aus Wien bekannten Negativfällen auch nur ansatzweise vergleichbar ist. Wir haben alle unsere Großprojekte positiv abgeschlossen, wie man am Paradebeispiel Landhausviertel sehen kann.“

 

„Mit dem Neubau ist zudem die Chance verbunden, dass wir einen europaweit einzigartigen Cluster bilden. Denn die Ansiedelung des neuen Klinikums unmittelbar neben MedAustron ist eine einmalige Chance für die Qualität der Gesundheitsversorgung vor Ort“, hob Schneeberger zudem hervor und ergänzte: „Wir werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Organisation und Logistik des Baus miteinbinden, um vermeintlich lange Wege im Klinikum zu verhindern und nebenbei eine emotionale Bindung herzustellen.“

 

Zur Bedeutung für die Stadtentwicklung betonte der Klubobmann und Bürgermeister: „Mit dem Neubau eröffnet sich auch in stadtplanerischer Hinsicht eine historische Möglichkeit. Denn welche Stadt in Europa kann behaupten, in wenigen Jahren eine Fläche von 10 Hektar in unmittelbarer Stadtkernnähe entwickeln zu können. Für die Stadt und die Region ergibt sich also nicht nur bei der Gesundheitsversorgung, sondern auch in der Stadtentwicklung eine Chance, die ihresgleichen sucht.“