Dinhobl: Sozialversicherungsreform schafft gerechtes und einheitliches System

Neustrukturierung wichtiger Schritt, um gute Patientenversorgung sicherzustellen

„Die Reform der Sozialversicherungen ist eine Reform der Verwaltung und eine solche haben sich alle Parteien zum Ziel gesetzt. Wir haben derzeit 21 Sozialversicherungsträger, eine für Österreich zu hohe Zahl, weswegen schon seit den 1960er-Jahren eine Verbesserung und Verschlankung des Systems diskutiert wird und jetzt eine Reduktion auf 5 Träger stattfinden soll. Uns geht es darum, gleiche Leistungen für gleiche Beiträge zu schaffen – ein gerechtes System und einheitliches System für alle Versicherten, ohne eine Erhöhung der Beiträge. Das geht nur indem wir die Strukturen auf neue Beine stellen“, betont VPNÖ-Gesundheitssprecher Franz Dinhobl im Rahmen der Aktuellen Stunde zur Reform der Sozialversicherungsträger.

„Im Zuge der Reform wird die Zahl der Funktionäre von 2.000 auf zirka 500 reduziert und es kommt zu einer Halbierung der Verwaltungsgremien. Insgesamt kommt es zu einer Erhöhung der Effizienz und der Schlagkräftigkeit des Systems, was längst notwendig ist“, so Dinhobl, der auch unterstreicht: „Es ist klar, dass die Einsparung von einer Milliarde Euro nicht von heute auf morgen möglich ist – das weiß jeder, der schon effizienzsteigernde Maßnahmen umgesetzt hat. Natürlich hat jede Reform auch Diskussionsbedarf, aber die Neustrukturierung der Sozialversicherungen ist ein wichtiger Schritt, um eine gute Versorgung der Patientinnen und Patienten sicherstellen zu können.“