Maier/Gepp: Großes wirtschaftliches Potenzial durch Europaspange und Franz-Josefs-Bahn für nördliches Niederösterreich

„Strategische Prüfung Verkehr“ bringt verkehrsübergreifende und ergebnisoffene Untersuchung zur Europaspange

„Gestern erfolgte mit der Einbringung des Initiatorenschreibens erstmals der Startschuss für eine verkehrsübergreifende ‚Strategischen Prüfung Verkehr‘, die sowohl die Europaspange, als auch den Ausbau der Franz-Josefs-Bahn bzw. die Anbindung der Kamptalbahn umfasst. Im Rahmen dieser Prüfung werden damit in den nächsten zwei Jahren die Auswirkungen einer möglichen höherrangigen Straßenverbindung für das nördliche Niederösterreich unter Einbeziehung des öffentlichen Verkehrs geprüft. Dabei geht es um eine ergebnisoffene und faktenbasierte Beurteilung, in deren Zuge –  nach Prüfung der eingereichten Unterlagen –  Studien zu den Effekten für Verkehr, Umwelt und Wirtschaft erstellt werden“, erklärte VPNÖ-Verkehrssprecher LAbg. Jürgen Maier im Rahmen einer von der VPNÖ beantragten Aktuellen Stunde zum Thema „Europaspange und Ausbau der Franz-Josefs-Bahn – Stärkung der Mobilität im Herzen Europas“ die nächsten Schritte der „Strategischen Prüfung Verkehr“.

 

Dabei sind insbesondere auch die regionalwirtschaftlichen Effekte zu berücksichtigen. „Das Wald- und Weinviertel liegen inmitten eines dynamischen Wirtschaftsraumes, der national von Wien über St. Pölten bis Linz, und international bis Prag, Brünn und Bayern, reicht. Daher kann durch die Europaspange und den Ausbau der Franz-Josefs-Bahn großes wirtschaftliches Potenzial im nördliche Niederösterreich entstehen“, so die Abgeordneten Jürgen Maier und Christian Gepp.

 

LAbg. Gepp betonte in diesem Zusammenhang: „Es geht darum, die Strecken zwischen Wohn- und Arbeitsplatz zu verkürzen und damit die Lebensqualität der Menschen vor Ort zu steigern. Laut Expertenberechnungen ist eine Steigerung der Wirtschaftsleistung in den betroffenen Regionen um bis zu eine Milliarde Euro und die Schaffung von 10.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen möglich.“

 

LAbg. Maier, der als Regionalverbandsobmann eng in den bisherigen Prozess eingebunden war, unterstrich abschließend: „Fest steht, dass am Ende der ‚Strategischen Prüfung Verkehr‘ die Region als Sieger hervorgehen wird und ein auf breiter Basis diskutiertes und akzeptiertes Ergebnis stehen wird. Das Verkehrsministerium hat letztlich unter Berücksichtigung der Stellungnahmen der Öffentlichkeit eine Empfehlung zum Projekt Europaspange und Ausbau der Franz-Josefs-Bahn abzugeben.“