„Erklären, hinhören, Sorgen ernst nehmen, Fragen beantworten – das ist für mich ein zentrales Element des Gesundheitsplans 2040+. Der Gesundheitsplan ist die Antwort auf bestehende und vor allem auch auf bevorstehende Herausforderungen im Gesundheitswesen. Mehr als ein Jahr lang haben mehr als 50 Fachleute an dem Konzept gearbeitet. Das Resultat ist ein langfristiger Entwicklungsplan, in dem erstmals auch Bezirksgrenzen keine Rolle mehr spielen. Die wichtigsten zwei Botschaften: Alte Strukturen werden erst zurückgefahren, wenn die Ersatzstrukturen stehen. Sollte es Nachbesserungsbedarf geben, wird natürlich nachgebessert. Auf Basis des Gesundheitsplans 2040+ arbeiten wir jetzt an den Detailumsetzungen, so wie bei der Gesundheitsregion Weinviertel, den Waldviertelkliniken und speziell der Gesundheitsklinik Gmünd. Natürlich wird es auch in Zukunft Gespräche über die Versorgung in den Regionen geben. Wir hören weiter alle Anliegen an – aber ohne Kirchturmdenken“, so Landesrat Anton Kasser (VPNÖ), zuständig für die Landeskliniken.
„Mir ist der direkte Austausch mit den Menschen ein zentrales Anliegen. Gerade wenn Sorgen und Ängste im Raum stehen, ist es wichtig, zuzuhören und das Gespräch zu suchen. Ich nehme die Anliegen der Bürger sehr ernst – und jeder, der mich kennt, weiß, dass ich immer den Dialog suche“, so Landesrat Martin Antauer (FPÖ), zuständig für den NÖ Gesundheits- und Sozialfonds (Finanzierung der Kliniken).
„Das Gespräch mit den Vertreterinnen und Vertretern der Plattform fand unter Einbindung von Expertinnen und Experten in einer sehr offenen und konstruktiven Atmosphäre statt. Für mich war dieser Austausch äußerst positiv“, betont Landesrätin Eva Prischl (SPÖ), zuständig für das Rettungs- und Notarztwesen in Niederösterreich, und hofft auf eine starke Multiplikatorwirkung bei der Weitergabe der Informationen an die breite Bevölkerung.
„Veränderungen im Gesundheitssystem sind nie leicht – vor allem dann, wenn Menschen Sorge haben, etwas zu verlieren. Diese Sorgen nehmen wir ernst. Gleichzeitig wissen wir: So wie jetzt kann es nicht bleiben, wenn die Versorgung auch in Zukunft für alle verlässlich funktionieren soll. Genau daran arbeiten wir gemeinsam. Der Gesundheitsplan ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung – jetzt geht es darum, ihn allen im Land verständlich zu erklären“, so NEOS-Gesundheitssprecherin Edith Kollermann.




